29 Aug 2019

Während EV West mit seinem wiederbelebten 1968er Porsche 912 neue Maßstäbe in puncto Elektroumrüstung setzt, suchen andere Unternehmen und Akteure der Branche ebenfalls nach Wegen, das Kreislaufdenken in der EV-Welt zu etablieren.

Die Umrüstung von Oldtimern, die Wiederverwendung gebrauchter Teile für die Elektromobilität und der Umstieg auf elektrisch angetriebene Busse, Landwirtschaftsfahrzeuge, Züge und Schiffe ist seit Jahren eine viel diskutiertes Thema. Nun, da EV West es mit einem Porsche 912 aus dem Jahr 1968 vorgemacht hat und Do-it-yourself-Umbausätze für umweltbewusste Hobbyschrauber auf dem Markt sind, sieht es so aus, als ließe sich alles elektrifizieren.

Ein französischer Anbieter wirbt damit, jedes Auto für gerade einmal € 8000 umbauen zu können. Ein niederländisches Unternehmen wurde beauftragt, die Abschleppwagen am Pariser Boulevard Périphérique umzurüsten. Zweifellos spannende und aufregende Möglichkeiten, alte Fahrzeuge und Materialien wiederzuverwenden, aber welchen Einfluss hat das Kreislaufdenken auf die Produktion neuer Elektrofahrzeuge?

 

Wo beginnt der Kreislauf?

Die Kreislaufwirtschaft suggeriert uns, sie hätte weder Anfang noch Ende. Dennoch ist es hilfreich, sich vor Produktionsbeginn ein paar grundlegende Gedanken zu machen. Ein Beispiel: Wer ein Hemd herstellen möchte, überlegt sich vor der Fertigung, welchen Stoff er verwenden will. Man kann sich also fragen, ob das zu verwendende Material entweder wiederverwendet oder später bei der Fertigung eines anderen Produkts eingesetzt werden soll. Dasselbe gilt für Elektroautos.


Volkswagen 
beispielsweise prüft Möglichkeiten der Rückgewinnung von Rohstoffen wie Kobalt, Lithium, Mangan oder Nickel. Die Groupe Renault konzentriert sich dagegen auf die Wiederverwendung von Batterien, um Umweltauswirkungen zu minimieren. Und BMW verwendet Recyclingmaterial für das Interieur des BMWi3 und somit kann fast das gesamte Auto recyclet werden.

 

Herausforderungen

Es ist gut zu wissen, dass große Konzerne an unserer Zukunft arbeiten. Aber was können wir jetzt schon tun? Das größte Problem an der Elektromobilität ist, dass die Fahrzeuge noch nicht zu 100% nachhaltig sind. Die Rohstoffe, die für die Batterieherstellung benötigt werden, kommen immer noch aus Bergwerken, die gelinde gesagt in keinem guten Ruf stehen. Aber die Branche und die Verbraucher lernen dazu. Auch wenn es noch utopisch erscheint, arbeiten Wissenschaftler und Startup-Unternehmen intensiv an der Entwicklung kobaltfreier Batterien.


Auch Allego denkt voraus. Indem wir alte Ladegeräte wiederverwenden, grünen Strom zum Laden nutzen oder Recyclingmaterial einsetzen, suchen wir ständig nach Wegen, möglichst nachhaltig zu arbeiten. Allein in diesem Jahr hat Allego bereits 25.128.755 kg CO2 eingespart. Wer weiß? In einigen Jahren werden wir vielleicht sogar neue Ladestationen aus alten Fahrzeugen bauen.

 

#keepdrivingforward

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