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Laden

Moderne E-Fahrzeuge werden über eine Ladekabel mit Typ-2-Stecker an die Ladestation angeschlossen. Das Ladekabel wird vom Nutzer mitgebracht und muss zum Fahrzeug passen. Die Art des richtigen Kabels ersehen Sie aus der Bedienungsanleitung. Für die Nutzung von Schnelllader benötigen Sie entweder eine Combo2 oder eine CHAdeMO-Steckbuchse am Fahrzeug. Die Schnelllader von Allego haben fest montierte Ladekabel, die ohne weitere Adapter an entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge angeschlossen werden können.

Wechselstrom-Ladestationen sind in der Anschaffung, aber auch in der Installation, Wartung und im Betrieb günstiger als Gleichstrom-Stationen. Allerdings laden viele Fahrzeuge an Gleichstromstationen zwei- bis zehnmal schneller. Je nach Fahr- und Ladeprofil kann der Betrieb der Fahrzeuge mit DC-Ladestationen deshalb wirtschaftlicher sein als mit AC-Ladestationen. Gerne beraten wir Sie zur Ladelösung, die für Ihren Fuhrpark am besten geeignet ist.

Eine Wechselstrom-Ladestation verfügt über standardisierte Anschlüsse (Typ2-Ladebuchsen) für Elektrofahrzeuge. Diese Anschlüsse liefern ein- oder dreiphasigen Wechselstrom. Im Fahrzeug wird der Wechselstrom in Gleichstrom umgewandelt und lädt die Batterie. Je mehr Phasen verwendet werden, umso schneller wird das Elektroauto geladen. Allerdings nutzen nicht alle Elektrofahrzeuge die drei Phasen. Das ist abhängig vom verbauten System im Fahrzeug. Die maximale Stromstärke hängt von der Ladestation bzw. vom Netzanschluss der Ladesäule ab. Üblicherweise liegen die verfügbaren maximalen Leistungen zwischen 3,7 kW (einphasig) und 11 kW (dreiphasig). Allego stellt in Deutschland 3-phasige Wechselstrom-Ladestationen mit einer maximalen Leistung von 11 kW zur Verfügung. Auf Kundenwunsch installiert und betreibt Allego auch Ladestationen mit 22 kW Leistung.

Eine Gleichstrom-Ladestation verfügt über standardisierte Anschlüsse (CCS Combo2 und CHAdeMO) und wandelt den netzseitigen Wechselstrom bereits in der Ladesäule in Gleichstrom um. So kann die Umwandlung von höheren Leistungen erfolgen. Dabei geben die Gleichstrom-Ladestationen im Regelfall Leistungen zwischen ca. 20 und 50 kW ab. An ausgewählten Standorten betreibt Allego Ladestationen auch mit höheren Leistungen bis 150 kW und künftig bis 300 kW. Die DC-Kombi-Schnellladestationen von Allego verfügen darüber hinaus über einen speziellen Wechselstromanschluss mit einer erhöhten Abgabeleistung von 22 oder 43 kW.

Allego betreibt Ladestationen für Fahrzeuge mit AC- und DC-Ladesystemen. Die AC-Ladestationen sind je nach Standort mit Steckdosen des Typs 2 in den Leistungsstufen 3,7 kW, 11 kW oder 22 kW ausgestattet. Für maximale Leistung sollte Ihr mitgeführtes AC-Ladekabel zur Ladeleistungsstufe des Fahrzeugs passen. Die DC-Ladestationen im Allego-Netz laden Fahrzeuge im Regelfall mit höheren Leistungen als AC-Ladestationen. Voraussetzung für die Nutzung sind Fahrzeuge mit einer Combo2- oder CHAdeMO-Fahrzeugkupplung. An unseren Kombiladestationen finden Sie bis zu drei Lademöglichkeiten: Combo2 und CHAdeMO mit 50 kW Leistung sowie AC Typ 2 Steckdose mit 22 kW Leistung oder Typ2-Fahrzeugkupplung mit 43 kW Leistung. Welche Leistung und welchen Ladestandard eine konkrete Station bietet, können Sie vorab in Lade-Apps oder in der Allego-App smoov prüfen

Die Abrechnung und Bezahlung des Ladevorgangs erfolgt über Ihren Mobilitätsanbieter, der Ihnen die Ladekarte ausgibt bzw. die Lade-App zur Verfügung stellt. Ohne dauerhaften Vertrag bieten wir die Zahlung über Visa, Mastercard sowie über Paypal an vielen Stationen an.

Allego nimmt an mehreren Korridor-Projekten teil, in denen Ladeinfrastruktur an wichtigen Verkehrskorridoren entsteht. In diesen Projekten suchen wir Partner mit attraktiven Standorten, an denen wir unsere Ladeinfrastruktur betreiben können. Die Kosten für Investition und Betrieb übernimmt Allego. An anderen Standorten kann durch Bund und Länder geförderte Ladeinfrastruktur entstehen. Gerne erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten der Förderung im persönlichen Gespräch und unterstützen Sie im Beantragungsprozess.

Wie es funktioniert

Günstigere und bessere Batterietechnik macht Elektromobilität schrittweise auch jenseits des Kurz- und Mittelstreckenautos interessant. Gerne sprechen wir mit Ihnen über unsere Lösungen und Konzepte für E-Carsharing, Busse, Verteilerverkehre und Boote.

Da Allego selbst kein Mobilitätsanbieter ist, richten sich Allegos Tarife an Mobilitätsanbieter und nicht an Nutzer. Die Tarife gestalten sich je nach Leistung von Ladestationen unterschiedlich. Möglich sind darüber hinaus Zeit- und Dauer-tarife, kWh basierten Tarife oder deren Kombinationen. Über die Tarife entscheidet der Eigentümer der Ladesäule z.B. eine Kommune, ein Stadtwerk oder ein Unternehmen auf deren Standort die Ladestation steht.

Die vor mehr als 18 Monaten eingeführten Pauschalpreise werden abgeschafft. Ab 1. Juli 2019 berechnen wir gegenüber den Mobilitätsanbietern (MSPs) Ladevorgänge wieder kilowattstundengenau. 

Die Preise ergeben sich aus der Menge der geladenen Kilowattstunden. Für eine Standardladung (AC) fallen 0,41 € (inklusive 19% MwSt.) pro Kilowattstunde an. Für eine Schnellladung (DC und HPC) 50 kW bis 350 kW sind es 0,59 € (inklusive 19% MwSt.) pro Kilowattstunde. Die Endkundenpreise können jedoch in Abhängigkeit von MSPs oder E-Roaming-Plattform variieren.  

Kunden, die an unseren Ladesäulen ihr E-Auto nur kurz laden, werden durch den neuen Abrechnungsmodus nicht mehr benachteiligt, wie es beim Pauschaltarif der Fall war. Bald wird es also wieder häufiger Zwischenstopps an den Ladesäulen geben.  

Wie die gesamte Branche war Allego Anfang 2018 auf sogenannte Session Fees ausgewichen. Die Festpreise sollten vor allem den Transparenzansprüchen des Gesetzgebers gerecht werden. Allerdings verstoßen genau diese Preismodelle gegen die Preisangabenverordnung. Deshalb erfolgt nun die Rückkehr zur Abrechnung nach Stromverbrauch, die wir sehr begrüßen. 

Der Gesetzgeber verlangt auch, dass wir als Betreiber sicherstellen, dass der Endkunde künftig seine Rechnung mit den Originalmesswerten vergleichen kann. Allego stellt deshalb seine Ladesäulentechnologie um. Die Anpassung der Hardware und der IT unserer Ladestationen an die behördlichen Vorgaben wird allerdings mehrere Monate in Anspruch nehmen: Bis Ende 2019 werden alle unsere AC-Ladesäule eichrechtskonform sein. Für DC-Ladesäulen arbeiten wir, wie alle Betreiber, an einer Lösung. Die Umrüstpläne liegen den Eichämtern vor, der Betrieb der Allego-Ladesäule bleibt gewährleistet. 

Reichweite ist die Entfernung, die ein Elektrofahrzeug ohne Nachladen zurücklegen kann. Dies hängt in hohem Maße von Ihrem Fahrstil ab. Eine höhere Geschwindigkeit beispielsweise verbraucht mehr Energie als eine sanftere Fahrweise, am besten berücksichtigen Sie das bei der Entfernung, die Sie zurücklegen möchten. Wenn Sie Ihr Elektroauto trotzdem unterwegs aufladen müssen, zeigt Ihnen Ihr Navigationssystem die nächstgelegene E-Tankstelle an.

Allego produziert keine eigenen Ladestationen, sondern vertreibt Lösungen bewährter Partner aus der Industrie mit offenen Schnittstellen. Unser Anspruch ist höchste Zuverlässigkeit. Deswegen testen wir alle relevanten Ladestationstypen nicht nur im Labor, sondern auch mindestens 1 Monat lang im Feld. Nur Ladestationen auf die wir uns verlassen können, empfehlen wir unseren Kunden.

Der Elektroautomarkt besteht aus verschiedenen Parteien: Es gibt den Ladestationenbetreiber (Charge Point Operator, CPO) und den Mobilitätsdienstanbieter (Mobility Service Provider, MSP). Der CPO stellt die Lieferung, Installation und Wartung der Ladestationen und den Pannendienst zur Verfügung. Der MSP verkauft Mobilitätsprodukte und –dienstleistungen wie kostenpflichtige Abonnements für Ladekarte und Apps, mit denen sie das Aufladen Ihres Elektroautos bezahlen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Elektroautos. Bei einem Plug-in-Hybrid wird das Auto entweder von einem Elektro- oder einem Benzinmotor angetrieben. Ein Beispiel dafür ist der Mitsubishi Outlander. Außerdem gibt es so genannte E-REV, das steht für Extended Range Elektroauto. Hier ist der Antrieb komplett elektrisch, aber zum Aufladen der Batterie wird ein kleiner Hilfsmotor verwendet, so wie es beim Opel Ampera und dem BMW i3 der Fall ist. Der dritte Typ ist das vollelektrische Auto (BEV / FEV), das vollständig von einem Elektromotor angetrieben wird und keinen Benzinmotor unterstützt, wie beispielsweise der Nissan Leaf, Volkswagen e-Golf oder Tesla.

Die Ladezeit eines Elektrofahrzeugs hängt von mehreren Faktoren ab: Dem aktuellen Ladezustand der Batterie und der Gesamtkapazität der Batterie, der im Elektrofahrzeug befindlichen Ladetechnik, der Ausstattung und Art der verfügbaren Ladestation sowie der Art des verwendeten Ladekabels. Beispiel: Ein BMW i3 mit 11 kW AC-Lader lädt an einer AC-Ladestation mit einem Drehstrom-Ladekabel bis zu 11 kWh je Stunde nach. Mit einem Einphasen-Ladekabel werden nur 3,7 kWh je Stunde geladen.

Finanzen

Jedes Elektroauto kann an unseren Ladestationen aufgeladen werden. Abhängig von der Platzierung der Ladestation und von dem Abrechnungsmodells können Sie wählen, wer für die Ladesitzungen bezahlen muss und wer nicht.

Wenn Sie Ihre Infrastruktur Dritten zur Verfügung stellen und Geld fürs Aufladen verlangen, dann gehört das generierte Einkommen Ihnen. Sie können auch variieren und festlegen, dass Ihre eigenen Mitarbeiter ihre Autos kostenlos aufladen dürfen, Besucher jedoch zahlen müssen. Natürlich können Sie auch Ihre Besucher kostenlos aufladen lassen.

Installation und Wartung

Allego führt einmal jährlich Standard- und vorbeugende Wartungs-Arbeiten durch. Zusätzliche Vereinbarungen werden in einem Vertrag festgelegt. Störungen werden selbstverständlich sofort und innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist behoben.

Je nach Standort und Situation wird sich ein Allego-Installationspartner mit Ihnen in Verbindung setzen. Die Inspektion kann eine Begehung vor Ort sein, in manchen Fällen reicht es aber auch aus, wenn der Installateur die notwendigen Informationen telefonisch von Ihnen einholt.

Die Installation wird vom Installateur geplant, nachdem das Angebot von Ihnen unterzeichnet und an Allego zurückgegeben wurde. Dann wird der Installateur Sie kontaktieren, um einen Installationstermin zu vereinbaren.

Auch das ist abhängig von der Situation: Je nach Art der Ladestation, der Anzahl der zu ladenden Fahrzeuge und Ihren Präferenzen – wir beraten Sie gern individuell. Nach einer Vorbesprechung führen wir gemeinsam mit einem Installateur eine Inspektion Ihrer Situation durch. Danach teilen wir Ihnen mit, welche Anschlüsse Sie benötigen.

Das hängt von der Situation und den jeweiligen Gegebenheiten wie der Anzahl der Autos, der Örtlichkeit und auch Ihren Bedürfnissen ab. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Störfälle

Sollte es unerwartet zu einer Störung kommen, dann rufen Sie bitte unsere Hotline an. Unsere 24-Stunden Hotline hilft Ihnen schnell weiter.

DE: 030 2332 10000 | NL: 0800 3745337 | BE: 0800 78192 | UK: 0800 0294601

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